Weingut Clemens Busch Rebschnitt im Weinberg

Clemens Busch

Clemens Busch ist ein echter OG des nachhaltigen Weinbaus und der Biodynamie an der Terrassenmosel. Bereits seit 1986 arbeitet der Familienbetrieb zertifiziert ökologisch im Weinberg und verzichtet auf jegliche Zusätze und synthetische Helferlein im Keller. Die Kapselfarbe der Flaschen (grau, blau oder rot) verrät, von welchem Schiefer der jeweilige Riesling stammt. Über ihre Unterschiede hinweg eint die Weine ihre Ausdrucksstärke, Fokus aufs Terroir und ein wunderbar saftiger Trinkfluss.
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Über Clemens Busch

Im ruhigen und beschaulichen Pünderich an der Mosel liegt das Gutshaus von Clemens Busch direkt am Moselufer. Auf der gegenüberliegenden Seite thront die Lage Pündericher Marienburg, aus der das Weingut die Großzahl seiner ausdrucksstarken Rieslinge vinifiziert. In den Weinbergen arbeiten Clemens und Rita schon lange mit biologisch-organischen Methoden und mit akribischer Handarbeit. Sie behandeln die bis in die 1970er Jahre in Einzellagen unterteilte Marienburg heute immer noch nach ihrer alten Lagenunterteilung, und vinifizieren Weine getrennt aus den Parzellen Fahrlay, Falkenlay, Raffes und Rothenpfad. Die Kapseln der Weinflaschen orientieren sich stets an der Farbe des jeweiligen Schiefergrunds und sind entsprechend grau, blau oder rot.

Ziege im Weinberg bei Clemens Busch

Die Arbeit im Keller folgt demselben handwerklichen und nachhaltigen Gedanken des Anbaus. Die händisch gelesenen Trauben werden schonend verarbeitet, oftmals bleiben sie für eine gewisse Zeit auf der Maische und werden ausschließlich mit natürlichen Hefen, also spontan vergoren. Bei der Vinifikation kommt es hier vor allem auf Natürlichkeit und Geduld an: die ungeklärten oder lediglich mit Sedimenten geklärten Moste vergären teilweise über zehn Monate nach Lagen getrennt in alten Mosel-Fudern. Dabei liegen die Weine auf der Feinhefe und erhalten so Geschmeidigkeit, Komplexität und Stabilität.

Es ist ein großartiges Vergnügen, verschiedene Weine nach Lagen und Schieferarten zu verkosten. Der rote Schiefer ist dafür bekannt, etwas fülligere und in der Aromatik eher tropisch angehauchte Rieslinge zu begünstigen. So kommt das vom roten Schiefer stammende Marienburg Rothenpfad GG wunderbar reif und gelbfruchtig sowie mit einer dunklen Würze ins Glas. Dagegen zeigt sich das Marienburg "Fahrlay Terrassen" GG vom blauen Schiefer extrem karg, pikant und mit jeder Menge heller Zitrusfrucht. Beide Spielarten beherrscht Clemens Busch perfekt und liefert jedes Jahr aufs neue einige der spannendsten Rieslinge von der Terrassenmosel.



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