Mit Rosé befüllte Weingläser auf einem Tisch

Rosé

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Über Rosé

Eine Hälfte Weißwein, eine Hälfte Rotwein - voilá, fertig ist er. In Übersee wird Rosé tatsächlich so “verschnitten” (wobei das Mischverhältnis eher bei 20% Rotwein und 80% Weisswein liegt), der deutsche Rotling dagegen verlangt schon eine gemeinsame Vergärung von weißen und roten Trauben. Traditionell - und das heißt vor allem in Frankreich - wird Rosé jedoch aus roten Trauben hergestellt, die nur maximal ein paar Stunden Kontakt mit den Schalen haben, sodass relativ wenig Farbe und kein Tannin extrahiert wird. Das Ergebnis sind Weine, die sich von erdbeerrot bis lachsfarben präsentieren. In der Nase dominieren Aromen von roten und blauen Beeren, am Gaumen sind sie frisch und trotzdem meist cremiger als Weißweine.

Frankreich ist der größte Produzent und auch Konsument von Roséweinen, das Epizentrum der Produktion lag und liegt in der Provence. Hier werden heute immer noch 80% des französischen Rosés produziert. Die rosafarbenen Weine sind jedoch nicht immer leichte Tröpfchen für die Terrasse, sondern können auch gerne mal 14% Vol. ins Glas und ordentlich Grip an den Gaumen bringen. Rosé wird heute aus allen möglichen Sorten und überall hergestellt. Er ist weder Fisch noch Fleisch, doch macht genau das seinen Charme und die oft so animierende Charakteristik aus.